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9 ultimative Tipps für ein erfolgreiches Mitarbeitergespräch

Das Mitarbeitergespräch ist das wichtigste Instrument der Personalführung. Führung ohne zielführende Kommunikation kann kaum funktionieren … Tatsächlich bietet das Mitarbeitergespräch viele Chancen, das wissen wir alle. Es hält aber auch einige Fallstricke bereit. Wie Sie diese umgehen, effektive Lösungen herbeiführen und Ihre Führungsqualitäten verbessern, lesen Sie in den nachfolgenden 9 Tipps, die Sie zum jederzeit souveränen Gesprächsprofi werden lassen.

Wir führen sie ständig – Gespräche. Doch so alltäglich und selbstverständlich das sich „Unterhalten“ auch sein mag: Eine gute Gesprächsführung muss gelernt sein. Denn am Ende bestimmt die Art und Weise, wie wir kommunizieren, unser Leben. Durch eine gute Kommunikation können Absprachen getroffen, Beziehungen aufgebaut und Probleme gelöst werden.

Das gilt selbstverständlich auch für den betrieblichen Alltag. Deshalb ist das Mitarbeitergespräch eines der wichtigsten Instrumente im Repertoire einer Führungspersönlichkeit. Gekonnt ein- und umgesetzt ermöglicht es, mit Ihren Mitarbeitern in Kontakt zu treten, Kurskorrekturen vorzunehmen und die Weichen für einen reibungslosen Arbeitsablauf zu stellen. Und damit für nachhaltigen Erfolg Ihrer Mannschaft und Ihres Unternehmens.

Durch den Dialog mit Ihren Mitarbeitern vermindern Sie das Risiko von Fehleinschätzungen, erzielen echte Problemlösungen, sichern sich die viel beschworene Nachhaltigkeit und vermeiden Konflikte.

Wie das gelingt, erfahren Sie in den nachfolgenden Tipps.

  1. Dialog statt Monolog – Oder: die Kunst des Zuhörens

Egal, ob es sich um Zielvereinbarungs-, Beurteilungs- oder Konfliktgespräche handelt: Sinn und Zweck Ihrer Zusammenkunft ist der Austausch. Entwickelt sich das Mitarbeitergespräch also immer mehr zum Selbstgespräch, laufen Sie Gefahr, dass es als lästige Pflichtveranstaltung wahrgenommen wird und verpassen so die Chance auf echte Ergebnisse.

Richtiges Zuhören, ausreden lassen und dem Gegenüber ernst zu nehmende Gesprächszeit einräumen, sind das A und O eines effektiven Mitarbeitergesprächs und bestimmen den Gesprächsausgang maßgeblich.

  1. Gut vorbedacht – schon halb gemacht

Eine gute Gesprächsvorbereitung ist die halbe Miete – und doch wird sie oft immer noch unterschätzt. Irgendwie rücken die Termine dann genauso überraschend näher so wie Weihnachten und man stürmt mit ein paar schnellen Notizen nach vorn – wird schon gut gehen.

Nimmt man sich im Vorfeld ein paar Minuten Zeit, zahlt sich dies im Gespräch um ein Vielfaches aus. Das Ordnen und Festhalten Ihrer Gedanken verleiht Ihnen Sicherheit und Souveränität. Das ist echte Wertschätzung. Denn das wertvollste Gut, das insbesondere Führungskräfte zur Verfügung haben, ist ihre Zeit. Schenken Sie Ihrem Team also echte Aufmerksamkeit durch echte Vorbereitung, dann stellen Sie nicht nur sicher, dass das Mitarbeitergespräch zielgerichtet und lösungsorientiert verläuft – Sie sichern sich automatisch auch die Achtung Ihres Teams.

Richtiges Zuhören, ausreden lassen und dem Gegenüber ernst zu nehmende Gesprächszeit einräumen, sind das A und O eines effektiven Mitarbeitergesprächs und bestimmen den Gesprächsausgang maßgeblich.

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  1. Geben Sie Ihrem Mitarbeiter die Chance sich vorzubereiten

Eine mündliche Einladung ohne Vermerk des Anlasses und das womöglich erst 30 Minuten vor dem angesetzten Beginn des Mitarbeitergesprächs wird vor allem eines zur Folge haben: Einen völlig überrumpelten Mitarbeiter, der sich – zu Recht – in die Ecke gedrängt fühlt. Gut, das machen wahrscheinlich die wenigsten. Aber selbst, wenn das Gespräch Wochen oder Monate im Voraus anberaumt wird, bleibt noch die Frage: „Was ist das Ziel des Gesprächs? Worum wird es gehen? Wie kann und soll der Mitarbeiter sich vorbereiten?“

Beweisen Sie wahrhafte Führungsqualität und überrumpeln Sie Ihre Mitarbeiter nicht. Gestehen Sie ihm die nötige Zeit zur Vorbereitung zu. Davon profitieren beide Seiten! Ein lösungsorientiertes und zielführendes Mitarbeitergespräch kommt nur durch gut vorbereitete Gesprächspartner zustande. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Sie mit und nicht gegen Ihr Team arbeiten. Geben Sie also Ihrem Mitarbeiter die Chance, sich ebenfalls angemessen vorzubereiten. Eine gute Hilfestellung sind Fragebögen und Leitfäden, die Sie Ihrem Mitarbeiter an die Hand geben können. Damit schaffen Sie für Ihren Mitarbeiter neben der Möglichkeit zur sauberen Vorbereitung auch den Blick für seine Entwicklung über die Zeit.

Richtiges Zuhören, ausreden lassen und dem Gegenüber ernst zu nehmende Gesprächszeit einräumen, sind das A und O eines effektiven Mitarbeitergesprächs und bestimmen den Gesprächsausgang maßgeblich.

  1. Der richtige Ort

Zum Vieraugengespräch zitiert zu werden, weckt in vielen Mitarbeitern per se Unbehagen – immerhin handelt es sich beim Vorgesetzten um eine Autoritätsperson. Immer. Auch, wenn die Führungskraft beim ein oder anderen vielleicht gelegentlich daran zweifelt. Die Beschaffenheit der Umgebung kann dieses Unbehagen verstärken – oder mildern. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich bewusst machen, dass auch dieser Faktor Einfluss auf den Verlauf des Mitarbeitergesprächs hat. Ihr Büro zum Beispiel ist Ihre „Machtzentrale“ – klären Sie für sich, ob das wirklich der richtige Ort ist …

Richtiges Zuhören, ausreden lassen und dem Gegenüber ernst zu nehmende Gesprächszeit einräumen, sind das A und O eines effektiven Mitarbeitergesprächs und bestimmen den Gesprächsausgang maßgeblich.

  1. Der Ton macht die Musik – klare Aussagen & positive Ausdrucksweisen

Man spricht nicht umsonst von der „Macht des Wortes“: Ein und dieselbe Botschaft kann auf andere Art formuliert ganz unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Sich dessen bewusst zu sein und die richtige Ausdrucksweise zu beherrschen, ist die Königsdisziplin guter Führung.

Gerade im Arbeitsalltag, der geprägt ist von Kooperation und Koordination, können Sie sich Missverständnisse, die durch unklare Absprachen entstehen, nicht leisten. Vermeintliche Höflichkeiten und böse Konjunktive sind der Killer schlechthin für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Durch klare Aussagen und eine positive Ausdrucksweise erleichtern Sie sich und Ihren Mitarbeitern das Leben.

Richtiges Zuhören, ausreden lassen und dem Gegenüber ernst zu nehmende Gesprächszeit einräumen, sind das A und O eines effektiven Mitarbeitergesprächs und bestimmen den Gesprächsausgang maßgeblich.

  1. Feedback geben

Oh ja, mal wieder solch ein Schlagwort. Und es ist einfach so: Das Mitarbeitergespräch ist die optimale Gelegenheit, Ihren Mitarbeitern in einer ruhigen Umgebung konstruktives Feedback zu geben. Das ist jedoch oft leichter gesagt als getan. Der Grund dafür: Bei der Äußerung von Feedback schwingt oft auch eine Form der Kritik mit. Natürlich: denn Feedback ist ja per se Lob und Kritik. Und die berühmte konstruktive Kritik ist ein ernst zu nehmender Wachstums-Booster.

Mit der Äußerung von Feedback verfolgen wir also die besten Absichten – grundsätzlich. Die Falltür liegt aber auch hier wieder im „Wort“. Drücken uns beim Feedback ungünstig aus, führt das im besten Fall „nur“ zu Missverständnissen, im schlechtesten Fall zu Frust oder gar tiefen Verletzungen des Gegenübers.

  1. Fehlerkultur etablieren

Jeder will sie tunlichst vermeiden – jeder macht sie: Fehler. Die Fehlbarkeit eines jeden ist eine Tatsache, die man akzeptieren muss. Nur so kann man adäquat mit Fehlern umgehen – und aus ihrer Existenz am Ende sogar Vorteile ziehen.

Überdenken Sie Ihre Haltung gegenüber Fehlern und nehmen Sie diese neue Sichtweise mit in die Mitarbeitergespräche. Ein neuer Umgang mit Fehlern kann andere Nebenaspekte mit sich bringen, wie eine gesteigerte Innovationsfreudigkeit Ihres Teams und den Mut, neue Wege zu gehen. Wie wäre es zum Beispiel damit: „Jeder Fehler darf passieren – aber am besten nur einmal.“

  1. Überzeugen statt überreden

Natürlich haben Sie als Vorgesetzter die grundsätzliche Möglichkeit, Dinge anzuordnen und deren Umsetzung erwarten. Sie können sich und Ihrem Team sagen: „Ihr seid zum Arbeiten hier – und nicht zum Denken.“ Und Sie können Einwände, Einstellungen und Ideen Ihres Teams vom Tisch wischen. Das ist Ihr gutes Recht und es ist der (auf den ersten Blick) einfachste Weg.

Die Prämisse jedoch lautet: überzeugen statt überreden. Gehen Sie mit einer offenen und kompromissbereiten Haltung ins Mitarbeitergespräch, denn eine kooperative Haltung fördert kooperatives Verhalten. Empfindet der Mitarbeiter die im Gespräch vereinbarten Ziele oder Lösungen als seine – weil er maßgeblich an der Erarbeitung dieser beteiligt war – wird er die Umsetzung dieser mit einer anderen Haltung und Inbrunst verfolgen, als wenn sie ihm auferlegt wurden. Sie schaffen damit die allseits ersehnte Identifikation mit Ihnen, der Aufgabe, dem Unternehmen. Und das ist heute vielleicht wichtiger denn je …

  1. Schaffen Sie Win-Win-Situationen

Ein Teil guter Mitarbeiterführung ist die Fähigkeit, Win-Win-Situationen herbeizuführen. Zwar nicht auf Teufel komm raus und auch nicht um jeden Preis. Aber mit gutem Willen und einer offenen Grundhaltung gelingt es meistens einen Kompromiss zu finden, der beide Seiten zufrieden stimmt. Am besten übrigens eine Win-Win-Win-Situation: denn idealerweise hat neben Ihnen und Ihrem Mitarbeiter am Ende auch der Kunde etwas von der Klarheit, dem Fokus und der guten Stimmung in Ihrem Unternehmen.

Beherzigen Sie diese Tipps bei Ihrem nächsten Mitarbeitergespräch und Ihre Angestellten werden es Ihnen danken.

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